Aufgewachsen in Kassel, verließ der
Nordhesse aus Überzeugung 22 jährig das große Dorf mit Straßenbahn, um die Welt
in Fotos festzuhalten. Inspiriert von Werner Bischof, Friedrich Haun, Karl Hofer, Alice Springs und Barbara Klemm erkundet
er seitdem Orte, Länder und Gesichter.
Seit 1988 publizierte er u.a. in Frankfurter Allgemeine Zeitung, Neue Zeit,
Süddeutsche Zeitung, Die Zeit, Independent (GB), Stern, Neue Zürcher Zeitung,
Spiegel, Facts (CH), den Zeitungen seiner Heimatstadt Kassel, Extra Tip und HNA und seit 1994 als Redaktionsfotograf in Die
Welt, Welt Kompakt, Welt am Sonntag und Berliner Morgenpost.
Seit seiner Kindheit liebt Martin Lengemann alles was britisch ist. Besonders
den Fußball und seinen Club ARSENAL F.C. Seine erste Begegnung mit
Großbritannien fand statt, als er Ende der 1970er Jahre
seinen Onkel besuchte, der in London als Lehrer arbeitete. Mit der Tante
unternahm er zahlreiche Streifzüge durch die Stadt, besonders über die Märkte
in Notting Hill und Camden.
Seither reist er mehrmals im Jahr auf „seine Inseln“.
Seine zweite große Passion ist die klassische Musik. Den größten Platz in
seiner Wohnung nehmen Schallplatten und CDs ein. Ein Instrument spielt er
nicht.
Fotograf ist er aus Leidenschaft, außerdem scheint ihm seine Berufswahl der
beste Vorwand, Menschen zu treffen.
Martin Lengemann lebt in Berlin